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Wir setzen voll auf das Gartenthema

16.09.17

Mit welchem Schwerpunkt kann sich Tulln von allen anderen Städten klar unterscheiden? Wir haben uns dazu festgelegt: Mit dem Thema Garten. Wir haben dazu wahre Schätze vor Ort: Die GARTEN Tulln, die internationale Gartenbaumesse und vor allem zahlreiche renomierte Gartenbaubetriebe. Zudem investiert die Stadtgemeinde sehr viel Liebe und Geld in die öffentliche Grünraumgestaltung, die unsere Stadt sehr lebenswert macht.

Luther-Bibel in einem Tullner Kreisverkehr

10.09.17

Kardinal DDr. Franz König, eine für mich besonders wichtige spirituelle Persönlichkeit, war ein Förderer der Ökumene. Insbesondere die folgenden, von ihm immer wieder formulierten, Fragen habe ich oft an mich gerichtet: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Mein Verstand begab sich auf Recherche, dieser führte mich zur Kontemplation - daraus hat sich eine tiefe innere Einstellung entwickelt: Wir sind von einem Geheimnis umgeben, dieses nenne ich Gott. Dieses Geheimnis umgibt alle Menschen auf dieser Welt, dieses Gemeinsame darf keine Religion trennen ;-)

Tulln zieht an, die Grundstückspreise auch.

08.09.17

Die Grundstückspreise sind in Tulln (und auch in den KGs) in wenigen Jahren stark gestiegen, Quadratmeterpreise von 400 Euro pro Quadratmeter auch außerhalb des Stadtzentrums sind keine Seltenheit mehr. Das ist ein klares Zeichen, dass unsere Stadtgemeinde anziehend ist, birgt jedoch den Nachteil, dass sich viele junge Menschen, die hier aufgewachsen sind, das Preisniveau nicht leisten können. Andererseits ist Tulln eine Stadt in der viele Bewohner in ihren eigenen vier Wänden wohnen.

"Patrioten, keine Nationalisten"

03.09.17

Ich habe das Gefühl, dass meine kurzen Grußworte vor dem gestrigen Feuerwerk ganz gut angekommen sind. Hier zum Nachhören...

"Kommunale Intelligenz"

03.09.17

Das Höchste und Beste, was meiner Meinung nach ein Bürgermeister bzw. Verantwortliche einer Gemeinde erreichen können,  ist, das Zusammenleben der Menschen in "seiner" Gemeinde nachhaltig positiv zu beeinflussen. Das ist jedoch eine enorme Herausforderung, nicht zuletzt wegen eines hohen Ziels: "Tulln soll eine Stadt sein, in der niemand seine eigene oder die Würde eines anderen Menschen verletzt."

Öffentliche Besichtigung der gerodeten Flächen

01.09.17

Es ist mir wichtig, dass alle interessierten BürgerInnen die Möglichkeit haben, sich vor Ort aus erster Hand über die Gründe zu informieren, weshalb die massiven Rodungen zwingend zum Schutz der Bevölkerung geboten waren. In einer ernsten Causa wie dieser, in der es um nichts weniger als Menschenleben geht, gibt es keinen Platz für Interpretationen oder Spekulationen, sondern nur für rasches und verantwortungsbewusstes Handeln.

Grünraumpflege ohne Chemie - wichtig, aber extrem mühsam

29.08.17

Als "Natur im Garten"-Stadt wollen und müssen wir auf chemische Unkrautbekämpfung verzichten. Unsere Stadtgärtner haben dadurch  wesentlich mehr Arbeit und dennoch ist es unmöglich, das Unkraut so in Schach zu halten wie es durch den Einsatz von Chemie möglich wäre.

Akkordarbeit wegen Eschensterbens: Belastende Situation für Mitarbeiter

25.08.17

Die Mitarbeiter, die mit der Gefahr durch die Eschen beschäftigt sind, geben maximalen Einsatz um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Die Letztverantwortung liegt bei mir und ich hoffe, dass niemand zu Schaden kommt. Für Kopfschütteln sorgt hingegen eine Verschwörungstheorie, wonach die Eschen gefällt werden, damit die Tullner Messe Platz zum Erweitern hat.

Vergewaltigung in Tulln wurde nicht vertuscht

21.08.17

Wochenlang erhielt ich hasserfüllte Emails mit wüsten Beschimpfungen. Grund: Ein oberösterreichischen Onlineportal verbreitete kampagnenartig, dass die Vergewaltigung eines 15jährigen Mädchens in Tulln vertuscht werden sollte und ich wäre darin verwickelt. Das Landesgericht Ried hat nun bestätigt, dass ich "keine aktiven Vertuschungshandlungen setzte." Darüberhinaus klärt das Innenministerium in einer parlamentarischen Anfrage auf, weshalb die Öffentlichkeit erst drei Wochen nach der Tat informiert wurde.

Harter Schlag: Die Eschen im Stadtgebiet müssen gefällt werden

20.08.17

Der Begriff Katastrophe ist relativ. Kurz nach dem Terroranschlag in Barcelona von einer Katastrophe zu sprechen, weil die Entscheidung zu treffen war, dass mehr als die Hälte der Bäume im Wasserpark zu fällen sind, erscheint übertrieben - die Ermordung der Unschuldigen von Barcelona ist wesentlich schrecklicher. Dennoch: Die bevorstehenden Rodungen machen mich betroffen.