Damit Tulln spitze bleibt!

19. Feb. 2012

Damit Tulln seinen erfolgreichen Weg als Vorzeige-Stadt in NÖ fortsetzen kann, wird derzeit hochprofessionell an der dafür notwendigen finanziellen Grundlage gearbeitet. An fünf workshopähnlichen Gemeinderatssitzungen erhalten alle Mitglieder des Gemeinderates die Möglichkeit, die Syntegrationsprojekte mit ihren Ideen weiterzuentwickeln.

Rund 40 Projekte zur Budgetentlastung wurden beim Syntegrations-Kick-Off-Workshop im Dezember  in Zusammenarbeit von Tullner BürgerInnen, der Verwaltung und den teilnehmenden Parteien Tullner Volkspartei und TOP (Tullner ohne Parteibuch) eingebracht.

Siehe dazu auf folgenden Beitrag von tulln.tv:

In den letzten Wochen verdichteten die Mitarbeiter der Stadtgemeinde in unzähligen Arbeitsstunden und mit viel Engagement die Vorhaben und erstellten auf Basis der Zielvorgaben aus der Syntegration genaue Umsetzungsfahrpläne. An fünf Abenden mit Workshop-Charakter werden nun alle Projekte mit den Mitgliedern des Gemeinderates besprochen.

Konstruktive Beiträge und sachliche Diskussion

Die Mitglieder des Gemeinderates, die am Syntegrations-Kick-Off-Workshop nicht teilnehmen konnten oder wollten, erhalten erneut die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die notwendigen Umsetzungsschritte und Entscheidungen für die einzelnen Maßnahmen genauestens zu informieren. Und was noch viel wichtiger ist: Alle Gemeinderäte können Ihre Impulse einbringen. Es freut mich, dass viele Gemeinderäte diese Möglichkeit nutzen. Zusammenarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg der Projekte und damit zur positiven Zukunft Tullns.

Schrittweise Umsetzung zum Wohle Tullns

Die laufenden Workshop-Abende dienen weder der Beschlussfassung noch der Willensbildung - dies wird in den nächsten Monaten in mehreren öffentlichen Gemeinderatssitzugnen erfolgen. Eines steht bereits heute fest: Die Syntegrationsprojekte sind notwendig, um und den erfolgreichen Weg Tullns als Top-Stadt Niederösterreichs fortzusetzen.

Zwei der fünf Workshop-Abende haben bereits stattgefunden, folgende Projekte wurden behandelt:

Effizienzsteigerung in der Verwaltung (14.2.2012, 19 Uhr)

• Reduzierung der Kosten für Überstunden: Reduktion der Überstunden der Mitarbeiter im Rathaus sowie teilweise Abgeltung durch Zeitausgleich.

• Internes Vorschlagswesen: Mitarbeiter und Bürger der Stadtgemeinde werden eingeladen Einsparungsvorschläge einzubringen, gute und nachhaltig wertvolle Ideen werden prämiert.

• Funkwasserzähler: Prüfung und ggf. Umsetzung des Einsatzes von Funkwasserzählern, die den Arbeits- und Verwaltungsaufwand minimieren.

• Fahrzeugpool: Optimierung von Verwendung, Finanzierung und Anzahl der Dienstfahrzeugen der Stadtgemeinde.

• Kostenoptimierung TULLN INFO-Medien: Optimierung der Druckkosten und Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten für das Bürgermagazin sowie Evaluierung von Online-Werbeformen.

• Arbeitstellenbeschreibung mit Überprüfung Zulagensystem: Beschreibungen der einzelnen Dienststellen im Zuge der Verwaltungsreform mit dem Ziel der Effizienzsteigerung.

• Vernetzen der Marken-Maßnahmen: Entwicklung eines Tourismusmasterplans zur Attraktivierung für Touristen und Tagesgäste.

Effizienzsteigerung in der Verwaltung Teil 2 (16.2., 19 Uhr)

• Energie sparen: Reduzierung des Energieverbrauchs bei Brunnen, Straßenbeleuchtung und Gebäuden.

• Einkauf optimieren: Konzeption eines zentralen Einkaufs mit dem Ziel, günstiger einzukaufen. Nutzung von Beschaffungsplattformen und Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden.

• Effizienzsteigerung am Bauhof: Effizienzsteigerung durch Schaffung einer neuen Organisationsstruktur und allenfalls auch Ausgliederung, um Führung nach betriebswirtschaftlichen Grundlagen zu ermöglichen.

• Führung am Bauhof stärken: Etablierung von betriebswirtschaftlichen Entscheidungsgrundlagen und Einführung einer neuen Führungsstruktur.

• Kostenreduktion durch gemeindeübergreifende Zusammenarbeit: Synergien und Kosteneinsparungen durch interkommunale Zusammenarbeit.

• Reduktion an Vizebürgermeistern, Stadträten und Ortsvorstehern: Reduktion politischer Ämter ab Gemeinderatswahl 2015.