Rekordanzahl an Grätzelfesten im Jahr 2018

16. Nov. 2018

28 Netzwerk Nachbar-Feste haben engagierte OrganisatorInnen in diesem Jahr bisher umgesetzt – damit ist 2018 schon jetzt ein Rekordjahr mit insgesamt über 1.500 Grätzlfest-Teilnehmern!

Die in diesem Jahr bereits umgesetzten Grätzlfeste erstrecken sich wie in den Vorjahren über Tulln bis hin in die Katastralgemeinden. Die Größenordnungen reichen von großen Festen ganzer Wohnanlagen bis zu kleineren Festen für Nachbarschaften – jeweils organisiert von einzelnen BürgerInnen für die BürgerInnen ihrer unmittelbaren Wohnumgebung. Das Ziel der Initiative: Die unmittelbaren Nachbarn (besser) kennenzulernen, im eigenen Grätzl miteinander statt nur nebeneinander zu wohnen und so das Zusammenleben in der Stadt noch gemeinschaftlicher und harmonischer zu gestalten.

Feste für Winter gesucht

Dass die Tage jetzt wieder kürzer werden, bedeutet nicht, dass Netzwerk Nachbar den Winterschlaf antritt, sondern lässt uns als Gemeinschaft buchstäblich noch näher zusammenrücken – ganz im Sinne der Stadt des Miteinanders.  Projekte für den Winter und auch bereits für das Jahr 2019 können jederzeit eingereicht werden.

Das Projekt „Netzwerk Nachbar“ gibt es bereits seit 2011 – es war somit die erste große Maßnahme zur Förderung des Miteinanders in Tulln, die seit dem vergangenen Jahr unter dem Mantel der „Stadt des Miteinanders“ zusammengefasst ist. Der Gedanke dahinter: Tulln soll eine intakte soziale Gemeinschaft sein, denn das stärkt das persönliche Wohlbefinden jedes Einzelnen – wer sich wohl fühlt, geht mit voller Kraft und Energie durch den Alltag und ist produktiver in Leben, Beruf und Familie. Das wiederum wirkt sich positiv auf die Entwicklung der gesamten Stadtgemeinde aus.

Wichtig dabei ist: Gemeinschaft kann nicht „verordnet“ werden – vielmehr muss sie von innen wachsen. Die Stadtgemeinde Tulln versucht daher, diese Entwicklung anzustoßen und zu fördern. Beispiele für diese Maßnahmen sind „Netzwerk Nachbar“ und die neue Aktion „Helden der Herzen“ – bei letzterer werden am 27. November jene Bürgerinnen und Bürger vor den Vorhang geholt werden, die sich aus der Sicht ihrer „Nominierer“ in ganz besonderem Maße, mit Leib und Seele und auf vielfältigste Weisen für andere und die Gemeinschaft engagieren.