Ein Hauch Schönbrunn in Tulln

Ein besonderes Beet entsteht ab Mitte März an der Donaulände: In Kooperation mit den Österreichischen Bundesgärten wird ein „Gartenzitat“ gepflanzt – ein Teil eines originalen Beet-Entwurfes für den Schlossgarten Schönbrunn aus dem Jahre 1900.
Der Schönbrunner Schlossgarten ist einer der prächtigsten des Landes. Einen Hauch davon gibt es bald auch an der Tullner Donaulände: Direkt hinter dem Minoritenkloster wird nach barocken Original-Entwürfen der Österreichischen Bundesgärten, die für die Gestaltung des Schlossgartens zuständig sind, ein Teil eines barocken Beetes nachgepflanzt. Diese Kooperation ist der erste dieser Art – und die Gartenstadt Tulln damit wieder einmal Vorreiter. Ich freue mich, dass Brigitte Mang, Direktorin der Bundesgärten, und ich diese Idee des „Gartenzitates“ geboren haben.
Beet-Entwurf aus der Zeit Egon Schieles
Basis für das „Gartenzitat“ ist ein Beet-Entwurf für den Schlossgarten Schönbrunn aus der Zeit um 1900. Das ganze Beet ist für die Donaulände natürlich zu groß, deshalb haben wir einen Teil davon aus gewählt und werden diesen in einem nachhaltigen Pflanzkonzept nachbilden. Als „Natur im Garten“-Stadt wird in Tulln natürlich besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Die Bepflanzung des barocken Beetes erfolgt deshalb nicht nur mit einjährigen Sommerblumen, sondern zu einem großen Teil aus mehrjährigen Blütenstauden.
Vorbereitungen für barockes Beet ab Mitte März
Als Standort für das Gartenzitat wurden zwei Beete direkt hinter dem Minoritenkloster ausgewählt, die sich zu beiden Seiten des kleinen, mit Säulen aus dem 17. Jahrhundert eingefassten Verweilplatzes befinden. Damit entsteht ein stimmiges Ensemble, das z.B. bei Hochzeiten den Blick von der Terrasse des Minoritenklosters Richtung Donau um ein weiteres einmaliges Merkmal bereichert. Die Stadtgärtner beginnen Mitte März mit den Vorbereitungen des Bodens, im April und Mai wird gepflanzt und im Juni wird das Beet in voller Pracht zu sehen sein.




