Sanierung der Deponie aus den 70ern abeschlossen.

15. Aug. 2015

Um sicherzustellen, dass keine Schadstoffe ins Grundwasser gelangen, wurde die Mülldeponie in der Au nördlich der Donau mit einer Dichtwand umschlossen. Die veranschlagten Gesamtkosten konnten dabei um € 350.000,- unterschritten werden. Heutzutage wird der Müll bei den städtischen Müllsammelstellen fachgerecht entsorgt – an fünf Tagen pro Woche und zu nutzerfreundlichen Öffnungszeiten.

Im August 2013 wurde mit der Sanierung der alten Deponie in der Au nördlich der Donau begonnen, in diesem Frühjahr konnte das Großprojekt abgeschlossen werden. Es wurde eine Dichtwand errichtet, wodurch garantiert keine Schadstoffe ins Grundwasser drigen können. Damit haben wir in die Trinkwassersicherheit der nächsten Generationen investiert. Um den Grund langsam von den Verunreinigungen der Altlasten zu säubern, wird nun laufend Wasser aus mehreren Brunnen am Gelände der Deponie zur vollbiologischen Kläranlage gepumpt und dort gereinigt.

Das Großprojekt erstreckte sich über knapp zwei Jahre. Die veranschlagten Gesamtkosten in der Höhe von 4 Mio. Euro konnten dabei dank guter Planung und der Nutzung von Synergien um fast € 350.000,- unterschritten werden. Die Kosten wurden zu 35% von der Stadtgemeinde Tulln und zu 65% aus dem Altlastensanierungsfonds getragen.

In den 70er und 80er Jahren wurde die alte Schottergrube in der Au nördlich der Donau als städtische Hausmüll-Deponie genutzt. Seit Mitte der 90er Jahre erfolgten laufend Kontrollen zu möglichen Umweltauswirkungen, wobei keine notwendigen Maßnahmen festgestellt wurden. In einem Bescheid des Landes NÖ aus dem Jahr 2012 wurden neue Auflagen zum Umgang mit Hausmüll-Deponien festgeschrieben, die auch die Sanierung der alten Deponie in Tulln notwendig machten.