3. Tullner Dialog: Kindheit ohne Wischen?
Das Format der Tullner Dialoge ist schnell erklärt: Geladene Gäste diskutieren aus unterschiedlichen Perspektiven über verschiedene Themen aus dem „Tullner Blickwinkel“. Dabei geht es, wie ich immer wieder gerne betone, nicht um das Trennende, sondern das Gemeinsame – nicht um das Gegeneinander-Diskutieren, sondern um das Miteinander-Reden. Miteinander geredet wurde bei den ersten beiden Tullner Dialogen über „Islamischer Glaube und Migration – Herausforderung und Chance?“ bzw. über das Spannungsfeld „Wirtschaftswachstum vs. Bodenschutz“.
Bewusster Umgang mit digitalen Medien
Bei der dritten Veranstaltung am Montag, 18. Mai, geht es um ein Thema, mit dem alle Eltern und Bezugspersonen von Kindern irgendwann konfrontiert werden: Wie schaffe ich einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien? Gerade in den ersten drei Lebensjahren entdecken Kleinkinder die Welt mit allen Sinnen. Dabei lernen sie vor allem durch echte Begegnungen, Blickkontakte, Sprache und Berührungen – Erfahrungen, die digitale Medien nicht ersetzen können. Der Titel „Kindheit ohne Wischen?“ ist angelehnt an eine Initiative des Vereins „Gesundes Tulln“ und von Stadtarzt Dr. Franz Bichler. Er wird auch das Impulsreferat unter dem Titel „Bildschirmfrei bis 3“ halten. „Ganz nach dem Motto: ,Vorbeugen ist besser als heilen‘, wie schon Hippokrates vor mehr als 2.400 Jahren feststellte“, sagt Bichler.
Veranstaltungsinfo:
3. Tullner Dialog
„Kindheit ohne Wischen?“
Digitale Medien im Familienalltag
Ort: Atrium des Tullner Rathauses
Datum: Montag, 18. Mai, 2026
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
Anmeldung: https://uawg.online/tulln/dialog01/
Bei diesem dritten Tullner Dialog werden Bewusstseinsbildung und praktische Tipps große Rollen spielen: Einerseits wollen wir dafür sensibilisieren, welchen Stress bereits kurze Bildschirmzeiten bei Kleinkindern auslösen können. Andererseits wollen wir auch zeigen, wie wir in unserer modernen Gesellschaft in der Erziehung verantwortungsvoll mit digitalen Medien umgehen können.
Im Anschluss an das Impulsreferat folgt eine moderierte Podiumsdiskussion mit Familienlandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, der Tullner Kinderärztin Dr. Eva Frank, die Tullner Volksschuldirektorin Birgit Neigenfind (MEd), Medienpädagogin und Safer Internet Trainerin Bettina Kuschey (MA) sowie Familienvater Friedrich Haselsteiner. Moderiert wird die Veranstaltung von Thomas Peischl, Mitarbeiter der Stadt Tulln für Bürgerinformation und Öffentlichkeitsarbeit.


