Dr. Franz Bichler: Stellungnahme zu Zeitungsberichten.
04. Okt. 2009

Liebe Freunde des Vereins GESUNDES TULLN!
Am Freitag, dem 25. September 2009 fand im Minoritensaal meine Verabschiedung als Obmann des Vereins statt. Leider sind um meine Ablöse verschiedene Gerüchte in Umlauf gesetzt worden, die durch einen Zeitungsartikel noch verstärkt worden sind. Aus diesem Grund möchte ich über die Homepage eine Erklärung abgeben, um die ungerechtfertigte und beleidigende Kampagne gegen den neuen Obmann unseres Vereins GESUNDES TULLN den Wind aus den Segeln zu nehmen:
Seit der Ernennung Peter Eisenschenks zum Gesundheitsstadtrat 2002 hat er für den Verein und damit für alle TullnerInnen über alle Parteigrenzen hinweg vorbildliche Gesundheitsarbeit geleistet . Sein Ziel war immer, die besten Projekte im Gesundheitsbereich nach Tulln zu bringen. Parteipolitik war dabei nicht im Spiel. Im Gegenteil. Gerade in den letzten Jahren wurden vermehrt gemeinsame Projekte mit anderen Organisationen erfolgreich durchgeführt. Ein Beispiel waren die Projekte gemeinsam mit der Nö Gebietskrankenkasse.
Schon vor zwei Jahren habe ich meinen Rückzug aus dem Verein vorbereitet. Der Grund war aber nicht ein Unbehagen in der Zusammenarbeit mit politischen Mandataren, sondern einfach die Mehrarbeit in meiner Ordination. Durch den massiven Zuzug nach Tulln ist meine Patientenzahl derart angewachsen, dass ich mich von allen ehrenamtlichen Tätigkeiten trennen musste. Dies habe ich auch am Freitag mitgeteilt.
Bei der Amtsübergabe im April hatte ich die Möglichkeit bei der Neuaufstellung des Vorstandes mitzuwirken. Auf meine Bitte hin hat Peter Eisenschenk meine Nachfolge angetreten. Als Gesundheits-/Finanzstadtrat hat er die politische Kraft, in dieser Funktion Positives für die Stadt im Gesundheitsbereich zu bewirken. Dass er unabhängig vom Parteienhickhack arbeiten kann, hat er in den letzten Jahren im Verein GESUNDES TULLN bewiesen.
Das Gleiche gilt für Norbert Pay. Seine Tätigkeit als Sportstadtrat hat dem Verein viele positiven Impulse gebracht. Parteipolitisches Agieren hat nie stattgefunden.
Ein Gründungsmitglied von1992 war der damalige Stadtamtsdirektor Kramer. Nach dessen Ausscheiden aus der Gemeinde hat sich der Verein bemüht, Franz Lasser für den Vorstand zu gewinnen. Damals war es jedoch Herrn Lasser aus zeitlichen Gründen nicht möglich, ein entsprechendes Amt im Verein anzunehmen. Im April hat er sich jedoch von mir „breitschlagen“ lassen, den Vizeobmann zu übernehmen. Die Mandatsannahme ist für den Verein eminent wichtig, da er eng mit dem Stadtamt verbunden ist. Ohne diese enge Verflechtung könnte der Verein weder finanziell noch organisatorisch überleben.
Noch eine kurze Klarstellung zur Überparteilichkeit. Weder die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei, noch das Innehaben einer politischen Position sind Hindernisse bei einem Verein mitzuwirken. Im Gegenteil. Viele politische Mandatare zeigen ihr soziales Engagement indem Sie sich bei Vereinen einbringen. Gesundheitspolitisches Handeln ist nicht gleichzusetzen mit parteipolitischem Taktieren. Gerade der Gesundheitsstadtrat ist die richtige Instanz, geeignete Gesundheitsangebote zu sozial verträglichen Tarifen zu installieren. Die vielen Menschen, die unser Angebot erreicht hat, sind Beweis genug , dass der Verein keine Parteipolitik betreibt, sondern für alle TullnerInnen arbeitet.
Ich hoffe mit dieser Darstellung die unnötige, destruktive Diskussion beenden zu können und wünsche dem Verein weiterhin eine erfolgreiche Arbeit über alle Parteigrenzen hinweg.
Dass die neuaufgestellte Mannschaft das kann, hat sie bereits mit dem Herbstprogramm bewiesen. Lassen Sie es nicht zu, dass gute Arbeit zum Nutzen aller TullnerInnern schlecht gemacht wird.
Neid, Hass und Missgunst sind schlechte Ratgeber, wirken zerstörerisch und sollten im und um diesen Verein keinen Platz haben. Wertschätzung und Respekt, auch gegenüber anders denkenden Menschen, sind ein Gebot der Stunde. Gerade in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollten wir das Verbindende vor das Trennende stellen.
Euer "Exobmann“
Dr. Bichler



