Greenpeace zeichnet Tulln als „NaturStadt-Pionier“ aus

19. Jun. 2026

Nach einer ersten Analyse der Landeshauptstädte hat Greenpeace nun mittels Satellitendaten die Stadtzentren von allen 80 österreichischen Städten ab 10.000 Einwohner:innen analysiert. Das Ergebnis: Nur 13 Gemeinden davon gelten nun als echte NaturStadt-Pioniere, da ihre Zentren einen Grünflächenanteil von 45 Prozent oder mehr aufweisen.

Begrünte Aufenthaltsräume für hohe Lebensqualität in Tulln

Angeführt wird das Ranking von Lustenau mit 55,3 Prozent. Mit einem Grünflächenanteil von 47,2 Prozent zählt auch Tulln zu den Top-10-Gemeinden. Die Auszeichnung Tullns als NaturStadt-Pionier sehe ich als weitere Bestätigung dafür, dass unsere Heimatstadt eine enorm hohe Lebensqualität aufweist.

Einen wesentlichen Anteil am hohen Grünanteil im Zentrum Tullns hat auch der entsiegelte und ökologisch nachhaltig neu gestaltete Nibelungenplatz. Aus einer Asphaltfläche wurde ein begrünter Aufenthaltsraum, der auch den lokalen Handel stützt – einer der Gründe, warum Tullns Innenstadt floriert, wo das andernorts keine Selbstverständlichkeit mehr ist.  Das ist der Tullner Weg: gemeinsam anpacken, mit Bedacht entwickeln, der Zukunft zuversichtlich begegnen.

Untermauert wurde das bereits im Jahr 2024 durch eine Standortanalyse der CIMA GmbH, in der Geschäftsführer Mag. Roland Murauer der Gartenstadt attestierte: „Sie machen hier sehr Vieles richtig – vom Hereinholen der Massenkaufkraft bis zum Ausbau der hohen Qualität der Innenstadt als Erholungs- und Wohlfühlzone mit hoher Aufenthaltsqualität.“

Gut vernetzte Grünflächen sind wie die Lungen einer Stadt

Greenpeace-Expertin Melanie Ebner betont: „Von mehr Grün in dicht bebauten Stadtzentren profitieren alle: Schattenspendende Bäume schützen Menschen vor Hitze, artenreiche Grünflächen bieten Insekten und Vögeln Nahrung sowie wertvolle Lebensräume. Gut vernetzte Grünflächen sind wie die Lungen einer Stadt, sie filtern Feinstaub, dämpfen den Verkehrslärm und bieten der städtischen Artenvielfalt einen widerstandsfähigen Lebensraum.”