Mit Experten über die Zukunft diskutieren in Tulln

02. Dez. 2010

Gemeinsam über den Tellerrand schauen, gesamtgesellschaftliche Bezüge herstellen und soziale Verantwortung diskutieren: Das können die TeilnehmerInnen des 1. Tullner Zukunftsforums am Freitag, 28. Jänner 2011, einen ganzen Tag lang in der Bezirkshauptstadt. Bei der von der HAK/HAS Tulln in Kooperation mit der Stadtgemeinde als Schulerhalter organisierten Veranstaltung bietet sich der breiten Öffentlichkeit die einmalige Gelegenheit, mit besonders renommierten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und sich mit der Zukunft unseres Landes und der Welt auseinanderzusetzen.

Diskutieren mit Pröll, Taschner, Hengstschläger und Münz

Für das 1. Tullner Zukunftsforum konnte Vizekanzler und Finanzminister Dipl.-Ing. Josef Pröll gewonnen werden, der über die Zukunftschancen Österreichs referieren wird. Der bekannte Mathematiker und Wissenschaftler des Jahres 2004 Univ.-Prof. Dr. Rudolf Taschner wird über die Rolle der Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft sprechen und Fragen wie „Sind wir nicht alle gleich?“ auf den Grund gehen. Univ.- Prof. Dr. Rainer Münz, international bekannter Bevölkerungswissenschaftler, berichtet von der Bevölke- rungsentwicklung in Niederösterreich, Europa und der Welt und erläutert die Folgen für Individuen, Wirt- schaft und Gesellschaft. Genetiker Univ.-Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger zeigt schließlich in seinem Vortrag über „Wissenschaft und Innovation“ das Rüstzeug unserer Gesellschaft für die Zukunft auf.

Zukunftsschule HAK/HAS Tulln – Wissensstandort Tulln

Mit dem 1. Tullner Zukunftsforum bietet die HAK/HAS-Tulln einen Fokus auf die tägliche Unterrichts- arbeit: die bewusste Auseinandersetzung mit aktuellen Themen aus Wirtschaft, Gesellschaft und Wissen- schaft, die unsere Zukunft nachhaltig prägen werden.

Direktor Mag. Peter Eisenschenk: „Eine aktive Schule ist selbst agierender Teil der Weiterentwicklung der Gesellschaft. Nur so kann im Unterricht aktuell reflektiert werden, was in der Wirklichkeit passiert. Die HAK/HAS Tulln sieht sich als eine moderne Institution, die eine Basis für persönliche Reife und Interesse an zukunftsweisenden Themen schafft. Bei uns wird - über die wirtschaftliche Ausbildung hinaus – ganz- heitliches Denken für gesellschaftlich verantwortliches Handeln angeregt und Weltoffenheit gefördert. Die Schüler sind so als selbstbewusste und kritische Bürger für die Zukunft bestens gerüstet. Mit dem 1. Tullner Zukunftsforum bieten wir nicht nur unseren Schülern eine einmalige, erstklassige Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit zukunftsorientierten Themen, sondern allen Personen, die Interesse und Neugier für die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Prozesse der Zukunft zeigen.“

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Schulerhalter Stadtgemeinde statt. „Das 1. Tullner Zukunftsform ist darüber hinaus ein Mosaikstein auf dem Weg zum Wissensstandort Tulln. Als NÖ

Bezirkshauptstadt haben wir in den letzten 20 Jahren massiv in den Biotech-Campus Tulln investiert. Im Herbst 2011 öffnet das Universitäts- und Forschungszentrum Tulln (UFT) seine Pforten. Wir haben unsere Weichen Richtung Wissensgesellschaft der Zukunft gestellt“, meint Mag. Peter Eisenschenk in seiner Funktion als Tullner Bürgermeister. Im UFT werden sich bis zu 350 Forscher der Universität für Bodenkultur (BOKU) und des Austrian Research Institute of Technology (AIT, vormals Seibersdorf) mit den Bereichen erneuerbare Ressourcen, den Bioressourcen Boden, Pflanzen, Mikroorganismen sowie biobasierte Technologien befassen.

Erlöse für Smartboards

Der Erlös des Zukunftsforums kommt den Schülern zu Gute. Ergänzend zum Internet, das bereits in allen Klassen vorhanden ist, sollen für Präsentationen in allen Unterrichtsgegenständen Smartboards angeschafft werden. Dies ist eine moderne, interaktive Form der Tafel, über die Präsentationen abge- spielt, Notizen angefügt und Ergebnisse abgespeichert werden können.