Nahversorgung im Langenlebarnerviertel

05. Mär. 2008

Seit mehr als einem Jahr wurden unzählige Gespräche mit verschiedensten Vertretern des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels geführt. Es wurden Pläne mehrfach gezeichnet und wieder umgestoßen. Bei allen Varianten, die im Gespräch waren, mussten jeweils zwei Hürden genommen werden. Zuerst galt es einen potentiellen Lebensmittelhändler vom Langenlebarnerviertel als Filialstandort zu überzeugen (was nicht ganz leicht war, weil ja nachgefragt wurde, weshalb der bisherige Händler das Lale-Viertel verlassen hat). Hatte ein Investor grundsätzlich Interesse gezeigt, mussten Verhandlungen mit den Besitzern der in Frage kommenden Grundstücke geführt werden.

Ende Juli vergangenen Sommers schien der Durchbruch geschafft: Eine Lebensmittelkette gab grünes Licht, doch - zu unserer größten Verwunderung/Verärgerung - hatte es sich die Grundeigentümerin entgegen einer Abmachung plötzlich überlegt und ihr Haus anderwertig vermietet. Damit begann für uns die Arbeit von vorne. Umso zufriedener - ich möchte sagen, glücklicher -  sind wir, dass nun im Zuge der kommenden Gemeinderatssitzung am Montag, 10. März 2008, die Beschlüsse gefasst werden können. Im Zuge der Sitzung werden die entsprechenden Details der Öffentlichkeit bekannt gegeben..

Die Opposition hat uns mit viel Polemik in dieser Sache bedacht und gemeint wir hätten nichts für die Menschen beziehungsweise für die Nahversorgung im Langenlebarnerviertel unternommen. Wir konnten - um die laufenden Verhandlungen nicht zu gefährden - dazu in der Öffentlichkeit nie so anworten wie wir es gerne getan hätten. Das Ergebnis gibt uns recht und zeigt wer in dieser Gemeinde wirklich für Lösungen sorgt: die Tullner Volkspartei.